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Neues Leben auf Schloss Pfaffroda

Im Zeichen der rotgrünen Löwen entsteht im Schloss Pfaffroda ein Seminarzentrum mit Hotelbetrieb rund um den Wald! Als Bauzeit sind zwei Jahr geplant.

Geplante Bereiche:

lebendige Ausstellung mit Führung in den Räumen des Schlosses
Museum zur Schlossgeschichte
Hochzeiten
Familienfeste
Seminarräume
Tagungen

Besuchen Sie unserer Website oder einer unserer Veranstaltungen auf Schloss Pfaffroda. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Es grüßen Sie
Joachim und Alexander von Schönberg

Info über Stiftung folgen demnächst

Geschichte

Anfang des 13. Jahrhunderts legten Weltgeistliche des Klosters Ossegg den Hof Pfaffroda an. Die erste urkundliche Erwähnung als Rittergut stammt aus dem Jahre 1512. Zwischen 1352 und 1389 erwarb Peter von Schönberg die Herrschaft Sayda einschließlich Purschenstein und Pfaffroda als Lehen der Burggrafen von Meißen. Mit dem Tod des letzten Burggrafen bei Aussig 1426 rückten die Markgrafen von Meißen in die Stellung als Lehnsherren ein. Die Schönbergs blieben Inhaber der Herrschaft Purschenstein. Wie viele andere Besitztümer der Familie v. Schönberg wurde damit auch diese Herrschaft ein Lehen der Wettiner.

1480 reiste Caspar von Schönberg auf Frauenstein und Pfaffroda nach Rom und verpflichtete sich, die durch eine Feuersbrunst zerstörte Kirche wieder aufzubauen. Daraufhin wurde ihm von Papst Sixtus IV ein Ablassbrief ausgestellt.

Caspar heiratete in zweiter Ehe Barbara geborene von Bünau und sie erbauten 1575–1578 das Schloss. Das Renaissanceportal mit dem Allianzwappen am Südwestgiebel des Schlosses blieb seit 1578 erhalten. Caspar war kurfürstlicher Kammerherr, Oberberghauptmann und Amtshauptmann. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden Schloss, Kirche und Ortschaft stark in Mitleidenschaft gezogen.

Caspar-Heinrich, der wohl bekannteste Besitzer von Pfaffroda, gewährte den böhmischen Exulanten während des Dreißigjährigen Krieges in seiner Herrschaft Purschenstein eine neue Heimat. Doch die Folgen des Krieges waren für die Familie von Schönberg verheerend, sie konnten nicht alle ihre Besitztümer erhalten. Der Kurfürstlich-sächsische Oberberghauptmann Georg Friedrich von Schönberg, aus dem Sachsenburger Hauptzweig, erwarb noch kurz vor seinem Tode im Jahr 1650, von Caspar Heinrichs Sohn August Pfaffroda. Das Rittergut Pfaffroda wurde wohl damals Allod, also freies Eigentum. Georg Friedrichs Sohn Caspar, auch sein Nachfolger im Amt des Oberberghauptmanns, kaufte noch Dörnthal hinzu.

Beim Durchzug der napoleonischen Truppen im August 1813 übernachtete König Murat von Neapel auf dem Schloss Pfaffroda. Carl Alexander von Schönberg (1857–1928) hinterließ Pfaffroda seinem Adoptivsohn Alfons Diener von Schönberg, Sohn seiner Schwester Sara, dem ausgewiesenen Kenner der Schönberg’schen Geschichte im 20. Jahrhundert.

„ADvS 1929“ Hecke zum Gedenken an den Pfaffrodaer Schlossherrn A. D. v. Schönberg

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte auf Beschluss der Sächsischen Verwaltung die Enteignung von Großgrundbesitzern und Fabrikanten, das betraf das Schloss Pfaffroda und seinen Besitzer Hubertus Diener von Schönberg. Zwischen 1946 und 1990 diente der Komplex verschiedenen Zwecken, unter anderem gab es hier ein Altenheim und ein Museum.

Nach 1945

Nach der Enteignung durch die Rote Armee wurden im Schloss Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten untergebracht, die teilweise bis zu ihrem Tod dort eine Bleibe fanden. Seit 1947 wurde es offiziell als Feierabendheim (d. h. Pflegeheim) genutzt. Zeitweise wohnten 140 Personen in dem Anwesen. Durch einen Essensbrand am 4. Dezember 1953 wurden der Südflügel und die Turmspitze zerstört und bis 1956 wieder aufgebaut. Die Turmspitze wurde erst 2001 in der ursprünglichen Form restauriert.

Nach der Wende wurde das Feierabendheim als Pflegeheim des Landkreises Marienberg weiter betrieben. 1999 wurde mit einer Ausstellung zur Schloss- und Zeitgeschichte im Ostflügel (ehemaliger Stall) begonnen. 2002 wurden bei Arbeiten in den Ausstellungsräumen acht Luntenschlossgewehre aus dem Jahr 1660 und ein vergoldeter Harnischkragen des Kurfürsten Johann Georg II. aus dem Jahr 1664 entdeckt. Die Gewehre wurden der Rüstkammer des Schlosses Pfaffroda zugeordnet. Der Harnischkragen ist Eigentum der Dresdner Rüstkammer, die ab 1943 im Schloss eingelagert war. Seit 2004 ist die Gruft auf dem Gelände wieder im Besitz der Familie von Schönberg. Hubertus Diener von Schönberg wurde dort am 14. August 2004 beigesetzt.

Auf Grund starker Sanierungsbedürftigkeit an Dach und Gebäudehülle, entschieden sich 2015 die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge, als Träger der Pflegeeinrichtung mit 65 Bewohnern, diese zu schließen. Im Frühjahr 2017 wurde das mittlerweile leerstehende Schloss für 60.000 Euro an Joachim Heinrich Diener von Schönberg und dessen Bruder Carl-Alexander Diener von Schönberg verkauft. Die beiden Söhne von Hubertus Diener von Schönberg haben die Stiftung „Alfons Diener von Schönberg“ gegründet und wollen aus den Einnahmen dort eine Wald- und Forstakademie mit dazugehörigem Hotelbereich etablieren und das Schloss sanieren. Seit Mai 2018 lebt Helene Margarete von Schönberg im Schloss. Daneben betreibt das Kultur- und Sozialzentrum Schloß Pfaffroda eine Ausstellung zur Schlossgeschichte und zur DDR-Zeit von 1945 bis 1990.  Zur Adventszeit findet im Schlosshof ein Weihnachtsmarkt statt.

Der Schlosspark und die in der Nähe angelegten Teiche werden vor allem im Sommer von Erholungssuchenden und Touristen besucht.

Quelle Wikipedia  

Terminevorschau

Freuen Sie sich auf den Weihnachtsmarkt auf Schloss Pfaffroada am 22.12.2018  von 14.00 – 19.00 Uhr. Am Abend erwarten Sie weihnachtliche live Musik, Regionale Aussteller, viele Adventsleckereien. Erleben Sie das einmalige Ambiente.

Alfons Diener von Schönberg Stiftung
Am Schlossberg 8
09526 Olbernhau

Vertreten durch:

Alexander Diener von Schönberg
Joachim Diener von Schönberg

Kontakt:

Telefon: 08053/4447
Telefax: 08053/4449

E-Mail: web@schlosspfaffroda.de